Buschhoven patzt

Nur ein Zähler gegen den Tabellenneunten aus Muffendorf

 

20.05.17 SV Hertha Buschhoven U19 – SC Muffendorf 3:3 (3:2)

Ob nach dem Unentschieden im Spitzenspiel gegen Beuel etwas die Luft raus war, oder ob es an den Umstellungen durch das Fehlen von Mittelfeldregisseur Hohengarten lag – jedenfalls war von der gewohnten Spielstärke der Herthaner diesmal wenig zu sehen.

 

Bereits bei Anstoß waren sie nicht richtig wach – durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr konnte Semih Haslak ungehindert durchstarten und direkt in der ersten Minute für die Gästeführung sorgen. Der Fauxpas wurde jedoch direkt im Gegenzug korrigiert: Nach einem schönen Freistoß von Abwehrchef Brünagel besorgte Walther aus der Drehung den direkten Ausgleich. In der Folge hätten die Gastgeber mehrmals in Führung gehen können, doch einmal scheiterte Walther aus kurzer Distanz am Torwart, seinen Lupfer nach schöner Vorarbeit von Nico Craezer pflückte der Keeper aus der Ecke.

 

Stattdessen kamen abermals die Gäste zum Zug, als sich Fagotti in der 36. Minute mit einer schönen Einzelaktion durchsetzen und zum 1:2 treffen konnte. Doch auch diese Führung dauerte nur wenige Minuten. Einen Freistoß hämmerte Walther an die Latte, den Abpraller nutzte Kapitän Julian Brünagel zum erneuten Ausgleich. Kurz darauf wurde Brünagel von den immer ruppiger auftretenden Muffendorfern im Strafraum gehalten. Den zurecht fälligen Elfer verwandelte Walther zur 3:2-Führung.

 

In Hälfte zwei hätte man jetzt eigentlich alles klar machen können. Doch aus kürzester Distanz versäumte es Jonas Walther, die Führung aus zu bauen. Auch Di Giulio kam mit seinem schönen Schuss aus 15 Metern nicht am Torwart vorbei. Stattdessen wurde das Spiel durch häufige Foulspiele der Gäste immer wieder unterbrochen und die Stimmung aufgeheizt. Die Herthaner ließen sich dadurch aus dem Rhythmus bringen, so dass Muffendorf immer mal wieder durch Konter gefährlich vor’s Tor kam.

 

Auch die zweimalige Überzahl durch Zeitstrafen für die Gäste, konnte Buschhoven nicht für sich nutzen. Stattdessen kam es, wie es kommen musste: In der 89. Minute fand eine Flanke der Godesberger ihren Abnehmer in Alessio Fagotti, der den Gästen mit seinem zweiten Treffer einen Punkt rettete.

 

Auch wenn die Schützlinge von Trainer Sieger damit weiterhin in der Rückrunde ungeschlagen bleiben, überwog nach dem Spiel die Enttäuschung. Zu sehr hatte man sich von den ständigen Foulspielen der Muffendorfer aus dem Rhythmus bringen lassen, statt seinerseits den Gästen das eigene Spiel auf zu drücken.

 

Im letzten Saisonspiel gegen den SV Niederbachem heißt es jetzt nochmal , drei Punkte ein zu fahren, und sich den 4. Platz zurück zu erobern.

 

 

 

 

Die Serie hält
Mit einem Unentschieden gegen die JSG Beuel bleiben die Herthaner in der Rückrunde weiter ungeschlagen

13.05.17 JSG Beuel – Hertha Buschhoven U19  2:2 (0:0)

Für das Spiel gegen die Mannschaft aus dem Bonner Norden hatten sich unsere Jungs viel vorgenommen. Mit einem Sieg wäre Platz 2 und damit gegebenenfalls die Qualifikation zur Sonderliga drin gewesen. Mit dem gleichen Ziel traten die Gastgeber allerdings auch an.

Dementprechend begann das Spiel zunächst verhalten, beide Gegner hatten nach den zuletzt gezeigten Leistungen großen Respekt voreinander und agierten eher vorsichtig. Im Verlauf der ersten Halbzeit machten die Beuler jedoch immer mehr Druck und nahmen das Spiel in die Hand. Mit schönen Kombinationen kamen sie immer wieder zu Chancen – allerdings meist nur mit Abschlüssen aus der zweiten Reihe.  Die vorgetragene Feldüberlegenheit führte somit zunächst nicht zu hochkarätigen Möglichkeiten.

Die Ansprache des Buschhovener Trainerteams in der Pause muss deutlich gewesen sein. Mit Beginn der zweiten Halbzeit legten die Herthaner jedenfalls los wie die Feuerwehr. Die Jungs gaben in den ersten Minuten richtig Gas und kamen zu einem Pfostentreffer nach Freistoß. Auch Mittelfeldakteur Hohengarten kam aus 10m nach einer Flanke zum Schuss, verfehlte aber knapp.

Es folgte eine kurze verletzungsbedingte Pause, die der Hertha nicht gut tat. Man verfiel in die Muster der ersten Halbzeit und gab vorne keinen Druck mehr, so dass Beuel das Spiel wieder übernehmen konnte. Immer mehr Chancen führte dann zwangsläufig irgendwann zum verdienten 1:0 Bhiuyan (61‘). Davon wach gerüttelt, versuchten die Gäste wieder mehr Druck zu machen. Nur neun Minuten später konnte Jonas Walther dann aus spitzem Winkel den Ausgleich wieder her stellen: sein Schuss an den Innenpfosten ging unhaltbar für den Torwart ins Netz.

Davon unbeeindruckt kombinierte sich Beuel aber weiter nach vorne und kam schon kurz darauf zur erneuten Führung nach einer schönen Flanke von außen (Pethes, 75.‘). Auch im weiteren Verlauf kamen die Gastgeber noch zu einigen guten Möglichkeiten, konnten aber ihre Führung nicht ausbauen, nicht zuletzt wegen des überragenden Buschhovener Torhüters Florian Kopicko. Stattdessen entschied der Schiri in der 90. Minute nochmal auf Freistoß für Buschhoven, den abermals Walther nach Flugeinlage mit dem Kopf zum etwas glücklichen 2:2-Endstand verwandeln konnte.

Vielleicht wäre heute mit etwas mehr Mut und Selbstvertrauen mehr für die Buschhovener drin gewesen.  Dennoch muss man sagen, dass sie eine sensationelle Rückrunde gespielt haben, auch wenn sie sich heute nicht mit einem Sieg und dem zweiten Platz belohnen konnte. Die Mannschaft ist zu einem homogenen und starken Team zusammen gewachsen und hat in der gesamten Rückrunde noch nicht ein Spiel verloren. Im Hinspiel stand gegen Beuel noch ein deutlicher Sieg zu Buche – heute nahm das Team um Trainergespann Sieger/Sindermann zumindest einen Punkt mit nach Hause.

 

 

 

In der Rückrunde weiter ungeschlagen

Auch im Derby gegen Odendorf fährt Hertha Buschhoven einen Sieg ein und führt damit weiter die Rückrundentabelle an

06.05.17 SV Hertha Buschhoven – TuS Odendorf 6:2 (3:0)

Passend zum strahlenden Sonnenschein strahlten auch die Gesichter der Herthaner nach dem heutigen gelungenen Auftritt. Mit dem deutlichen Sieg wahrt sich das Team weiter die Chance auf Platz 2 und damit die Teilnahme an der Qualifikation zur Sondergruppe.

 

Und wegen eben dieser Chance hatte man sich für heute viel vorgenommen. Es dauerte eine viertel Stunde, da bugsierte Tom Heiliger den Ball schon zum ersten Mal ins Odendorfer Netz – allerdings zunächst nur von außen. Weitere fünfzehn Minuten mussten die Zuschauer warten, ehe Heiliger es dann besser machte: Eine Ecke von Marcel Manheller beförderte er zur 1:0-Führung ins Tor.

 

Nur drei Minuten später erhöhte Kapitän Brünagel auf 2:0, als er eine schöne Hereingabe von Walther verwandelte. Von Odendorf war bis dahin nicht allzu viel zu sehen – außer einem Schuss vom Sechzehner, der aber weit über’s Tor flog. Stattdessen war im Buschhovener Strafraum Winterzugang Kaufmann nur durch ein Foul zu stoppen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Jonas Walther sicher zur komfortablen 3:0-Führung.

Weitere Großchancen durch Heiliger und Lütke vergaben die Hausherren. Eine Unkonzentriertheit in der Abwehr führte stattdessen zum Gegentreffer durch den Odendorfer Davoudi (44‘).

 

Wegen einer Zeitstrafe traten die Gäste zur zweiten Hälfte zunächst nur mit 10 Spielern an. Dennoch kamen sie nach wenigen Minuten zum Anschlusstreffer, als ein Fehlpass beim Odendorfer Julian Blum landete, der kein Problem hatte, den Ball in die Maschen zu befördern. Davon ließen sich die Herthaner jedoch nicht nervös machen. Im direkten Gegenzug bediente Geburtstagskind Hohengarten den Offensiv-Quirl Kaufmann. Der setzte sich in einem Alleingang schön durch und markierte das 4:2 (50‘).

 

Eine Zeitlang ließen die Buschhovener jetzt die Zügel etwas schleifen, kleine Stockfehler schlichen sich ein und man schien die Spielkontrolle etwas aus der Hand zu geben. Odendorf konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen. Stattdessen erhöhte Walther in der 75. Minute nach schöner Vorlage von Kaufmann auf 5:2. Den Schlusspunkt setzte abermals Kapitän Brünagel, von dessen Rücken der Ball nach missglückter Abwehraktion der Odendorfer ins Tor prallte.

 

Damit bleibt das Team von Trainerteam Sieger/Sindermann weiter im Rennen um Platz 2, den momentan die JSG Beuel belegt – Gegner von Buschhoven in der kommenden Woche. Allerdings müsste dafür auch Oberkassel noch einmal patzen, auf die am nächsten Spieltag der Tabellenführer Altendorf-Ersdorf wartet.

Zum Schluss noch ein Wort zum Schiedsrichter Jürgen Schuster, der das Spiel von Beginn an souverän gepfiffen und auch die kleinsten Fouls konsequent unterbunden hat.

 

 

 

Leistungsgerechtes Remis

In einem hochklassigen A-Jugendspiel teilen sich Hertha Buschhoven und Altendorf-Ersdorf die Punkte

 

06.04.17 SV Hertha Buschhoven – SC Altendorf-Ersdorf 1:1 (1:1)

Mit der Nachholpartie des 14. Spieltages der A-Jugend Kreisklasse sahen die Zuschauer am gestrigen Donnerstag ein taktisch geprägtes Spiel auf hohem Niveau. Klare Torchancen kamen hingegen auf beiden Seiten nicht allzu oft zustande.

 

Beide Mannschaften standen in der Defensive stark und egalisierten sich im Mittelfeld. Erst nach knapp 25 Minuten Spielzeit kam ein Kopfball  der Gäste nach einer Ecke gefährlich aufs Tor, der Buschhovener Torwart Kopiczko parierte aber stark. Wenige Minuten später setzte sich der Herthaner Stürmer Walther schon bis in den Strafraum durch, wo er durch Fremdeinwirkung zu Fall kam. Zur Überraschung aller blieb ein Pfiff des Schiris aber aus.

 

Kurz danach gelangt ein Freistoß aus 30m abermals zu Walther, der köpft, aber der Torwart entschärft geistesgegenwärtig. Im direkten Gegenzug folgt ein Konter der Gäste, der schön zu Ende gespielt wird, Torjäger Mulaj zieht ab und der Buschhovener Torwart ist chancenlos. 0 : 1 für die Gäste.

 

Die Reaktion der Herthaner ließ aber nicht lange auf sich warten. Nach einer Ecke kommt Kapitän Brünagel zum Kopfball und versenkt den Ball zum erneuten Ausgleich. So ging es denn auch in die Halbzeitpause.

 

Einige Wechsel auf Buschhovener Seite erfrischt das Flügelspiel der Gastgeber.  Dennoch gelingt es kaum, in den Strafraum der Altendorfer ein zu dringen. Stattdessen probiert es Brünagel aus 30m, jedoch fliegt der Ball dem Torwart in die Arme. Einen guten Schuss vom eingewechselten Heiliger fängt der Torwart nach Flugeinlage.  Auch die Riesenchance durch den Buschhovener Günther kann der Keeper zur Ecke klären.

 

Die  Gäste hatten ihre beste Möglichkeit in der 81. Minute,  als ein Schuss von links am Pfosten landete. Auch nach einem Freistoß aus 40m nach einem Foulspiel der Buschhovener verhindert der Pfosten die erneute Führung der Altendorfer. 

 

Zwei Minuten vor Schluss erhält ein Gästespieler zwar noch eine Zeitstrafe wegen wiederholten Meckerns, die Überzahl kann von den Buschhovenern aber nicht mehr genutzt werden, so dass es am Ende der spannenden Partie beim leistungsgerechten Unentschieden bleibt.  

 

 

 

 

Hertha U19 erneut torfreudig

In einem überlegen geführten Spiel wird der punktgleiche Verfolger SV Ennert mit 6:1 geschlagen

 

 SV Hertha Buschhoven – SV Ennert 6:1 (4:0)

Von der Tabellensituation ausgehend erwarteten die zahlreich erschienenen Zuschauer eigentlich ein spannendes und ausgeglichenes Spiel. Die körperlich dominant wirkenden Gäste schienen zunächst auch gut im Spiel und hatten bereits in der 6. Minute eine Riesenchance, als ein Spieler nach unübersichtlicher Situation vorm Tor aus einem Meter daneben schoss.

 

Im direkten Gegenzug machten es die Herthaner dann aber besser: Einen Freistoß auf den langen Pfosten servierte Mali Dietz dem Torjäger der Gastgeber, Walther verwandelte sicher mit dem Kopf. Jetzt übernahm die Hertha auch die Spielkontrolle. Schon wenige Minuten später konnte der heute überragende Abwehrchef Fabian Brünagel einen Freistoß aus 20 m wie einen Strich im Tor versenken. 2:0!

 

Die Gäste kamen jetzt immer seltener in die Buschhovener Gefahrenzone. Stattdessen kombinierte sich die Hertha immer wieder nach vorne. Eine schöne Flanke von Günther gelangte perfekt in den Sechzehner, Karschies wirft sich in den Ball und bugsiert ihn ins Tor.

 

Wenig später erneut Karschies: einen Torschuss kann der Gästetorwart nicht festhalten, Malte setzt pfeilschnell nach und trifft zum 4:0. So ging es aus Gastgebersicht sehr zufrieden in die Pause.

 

Bei den Gegnern hingegen war eine lautstarke Ansprache des Trainers zu hören, die sich dessen Schützlinge offensichtlich zu Herzen nahmen. Deutlich verbessert kamen Sie zurück und setzten ein ums andere Mal Nadelstiche in der Offensive.  Eine schöne Flanke von Walther verpasste Keller zwar knapp, ansonsten lief in dieser Phase des Spiels bei den Herthanern aber wenig zusammen. Dennoch schafften es die Jungs mit Kampfgeist und einem starken Mittelfeldregisseur Hohengarten ihren Kasten sauber zu halten.

 

Spätestens mit dem 5:0 in der 72. Minute war das Spiel dann aber endgültig entschieden. Walther hatte sich nach Einwurf über rechts durch gesetzt und den Ball mit dem Außenrist über den Torwart in den Winkel geschlenzt. Auch Kaufmann steuerte einen Treffer bei, als er nach Ecke Jaschob sicher ins linke obere Eck verwandelte.

 

Der Ehrentreffer für die Gäste zum Endstand 6:1 fiel zwei Minuten vor Schluss, nachdem die Buschhovener Abwehr etwas fahrlässig nur zugeschaut hatte. Zuvor hatte der zur Halbzeit eingewechselte Torwart Tschierswitz schon einen gefährlichen Schuss der Gäste mit einer starken Reaktion ins Toraus gelenkt.

 

Mit diesem Sieg bleibt das Team um Trainergespann Sieger/Sindermann dem Führungstrio hart auf den Fersen. Am kommenden Donnerstag will man dann mit einem Sieg gegen den Dritten aus Altendorf-Ersdorf den nächsten Schritt nach oben machen.

 

 

 

Buschhovener U19 schafft die Sensation

Mit einer überragenden Teamleistung besiegen die Herthaner den Spitzenreiter FV Oberkassel

 

SV Hertha Buschhoven – FV Oberkassel  2:1 (1:0)

Nach den zuletzt starken Leistungen in der A-Jugend Kreisklasse wollten die Buschhovener auch zuhause gegen den Tabellenführer punkten. So bot sich den Hertha-Fans von Beginn an ein erstaunliches Bild:  Nicht die favorisierten Gäste sondern die Gastgeber machten das Spiel, ließen den Gegner nicht ins Spiel kommen und konnten schon früh die ersten Chancen verzeichnen.

 

So kam ein Freistoß von Fabian Brünagel in der 3. Minute so gefährlich vor’s Tor, dass er den Pfosten streifte und die wartenden Mitspieler nur knapp mit dem Kopf verpassten. Wenige Minuten später versuchte es Hohengarten aus dem Rückraum und verfehlte das Tor ebenfalls  nur um Zentimeter. Bis  zur 22. Minute mussten die Herthaner noch warten, ehe Sturmspitze Walther nach einem schön heraus gespielten Angriff den Ball geschickt über den heraus gelaufenen Torwart hob und die umjubelte 1:0-Führung herstellte.

 

Auch in der Folgezeit hatte Oberkassel nicht wirklich viel entgegen zu setzen. Durch einige Wechsel versuchte man, Ordnung ins Gästespiel zu bekommen. Aber stattdessen war es wieder Buschhoven, diesmal durch Heiliger, dessen Schuss nach schönem Zuspiel leider daneben ging. Heiliger war es auch, der wenig später mit dem Kopf den Torwart überwand, aber auch dieser Versuch scheiterte knapp.

 

Nur einmal kam Oberkassel kurz vor der Halbzeit gefährlich vors Buschhovener Tor, aber hier pfiff der Schiri Abseits.

 

Der Pausentee tat den Gästen offensichtlich gut, denn sie kamen deutlich verbessert und hoch motiviert aus der Kabine. So wurde schon kurze Zeit später ein Freistoß aus 40 m gefährlich und der eingewechselte Koval verpasste eine Minute später knapp.

 

Aber auch die Hertha war nicht untätig und versuchte weiter dagegen zu halten. Nach einem Buschhovener Freistoß kam es dann zu einem Foul im Strafraum und der Schiri zeigte zurecht auf den Punkt. Ein Oberkasseler Spieler vergriff sich daraufhin in der Wortwahl und erhielt postwendend rot. Denn fälligen Elfer setzte Walther sicher in die linke obere Ecke: 2:0!

 

Wenig später beschwerte sich der bereits mit Gelb vorbelastete Oberkasseler Keeper Dorschu, woraufhin er eine 5-Minuten-Strafe erhielt. Buschhoven war jetzt für einige Zeit mit zwei Spielern  in der Überzahl, konnte daraus aber keinen Profit schlagen. Stattdessen kombinierte sich der FV in den Hertha-Strafraum, es kommt zu einem Schubser und abermals gibt der Schiri Elfmeter.  Aber heute war das Glück auf der Buschhovener Seite: Der Oberkasseler Karalar schießt den Ball weit über’s Buschhovener Gehäuse.

 

In der 90. Minute kam es dann zwar doch noch zum Anschlusstreffer durch Freundel, aber weiteres Ungemach konnte durch die starke Buschhovener Abwehr verhindert werden, so dass am Ende ein letztlich verdienter Heimsieg zu Buche stand.

 

Bemerkung eines Buschhovener Zuschauers: „ Was Dirk (der Trainer, Anm.d. Red.) aus der Mannschaft gemacht hat, ist unglaublich!.“ Dem schließt sich der Schreiber voll und ganz an.

 


 

 

 

Torfestival beim ersten Heimspiel der Rückrunde

Mit sage und schreibe 21 Toren feiert die Buschhovener A-Jugend den höchsten Sieg seit Beginn der Aufzeichnungen

 

SV Hertha  Buschhoven -  Godesberger FV  21:0 (8:0)

Es dauerte eine gute viertel Stunde bis die Gastgeber die gegnerische Abwehr zum ersten Mal geknackt hatte, doch dann waren die Herthaner nicht mehr auf zu halten.  Ob es am nagelneuen Trikotsatz lag, der erstmals vorgeführt wurde, oder ob einfach die Freude über die Heimpremiere 2017 überwog – jedenfalls legten die Jungs um Trainerteam Sieger/Sindermann einen Torhunger an den Tag, der nicht zu stillen war.

 

Bereits zur Halbzeit stand es 8:0, im Schnitt klingelte es alle 3,5 Minuten im gegnerischen Kasten.  Walther (18., 20., 32., 33., 50., 60., 62., 76., 80., 84.), Kaufmann (30., 56., 85.), Heiliger (43., 45.), Brünagel, Julian (43., 75.), Karschies (53.), Dietz (53.), Brünagel, Fabian (83.) und schließlich Manheller durch Elfmeter (87.) sorgten für einen Kantersieg, der wohl kaum zu übertreffen ist und auch in dieser Liga noch nicht erreicht wurde.

 

Den spielerisch völlig überforderten Godesbergern kann man dennoch ein Lob aussprechen: Trotz der hohen Niederlage blieben Spieler wie Trainer jederzeit fair und freundlich.  Das ist heutzutage sicherlich keine Selbstverständlichkeit.

 

Die Hertha-Jungs konnten mit diesem Ergebnis ihr Torkonto erheblich aufbessern.  In zwei  Wochen ist mit dem Oberkasseler FV, der mit sechs Punkten Vorsprung auf die JSG Beuel die Tabelle anführt, aber ein anderes Kaliber zu Gast.  Hier heißt es dann, konsequent verteidigen und die eigenen Chancen nutzen. Die Herthaner wollen jedenfalls nochmal angreifen – viel Erfolg!

 

 

 

 

 

Sieg in letzter Sekunde!

Hertha A-Jugend dreht das Spiel mit dem Schlusspfiff

 

18.02.17 FC Godesberg - SV Hertha Buschhoven  3:4 (1:2)

Auf ungewohnter Asche – noch dazu in ganz schlechtem Zustand mussten die Buschhovener am Samstag beim direkten Verfolger FC Godesberg antreten.

 

Für das erste Spiel der Rückrunde hatte sich das Team viel vorgenommen. Es sollte unbedingt ein Dreier her, um Anschluss an die Spitzengruppe zu halten. Es dauerte aber zwanzig Minuten, bis das Spiel an Fahrt aufnahm. Gerade hatten sich die Gastgeber eine erste Großchance erspielt, die der Buschhovener Keeper abwehren konnte, da gelangte ein langer Pass von Hohengarten  zu Walther, der sich erfolgreich durchsetzen konnte, und zur ersten Führung traf.

 

Die Freude wehrte nicht lange. Nur 3 Minuten später gelang den Bundesstädtern nach erfolgreichem Konter der Ausgleich. In der Folge wurde das Spiel ruppiger. Immer wieder kamen die Gastgeber zu spät und konnten die Buschhovener nur durch Fouls stoppen.  Dennoch erspielten sich die Schwarz-Weißen immer wieder Chancen, aber erst  Kaufmann, der den Ball perfekt durchgesteckt bekam, konnte die Führung wieder herstellen (37.). Mit diesem 1:2 ging es auch zum Pausentee.

 

Die Spieler waren noch nicht richtig auf dem Platz zurück, da konnten die Godesberger erneut nach Konter zum 2:2 ausgleichen. Aber es kam noch schlimmer: Einen fatalen Abspielfehler in der Hertha-Abwehr verwandelten die Hausherren bereits wenige Minuten später zur eigenen Führung. Jetzt musste Buschhoven arbeiten. Immer wieder erspielten sie sich gute Möglichkeiten, kamen aber nicht zum Torerfolg. So köpfte Walther nach Ecke neben das Tor und der eingewechselte Keller vergab aus kurzer Distanz. Auch der starke Godesberger Torwart konnte die ein oder andere Möglichkeit vereiteln. Der FC selbst kam immer wieder durch schnelles Umschaltspiel zu Kontern, kam aber kaum noch gefährlich vors Tor.

 

Erst fünfzehn Minuten vor Schluss bediente abermals Hohengarten die Buschhovener Sturmspitze Walther mit einem langen Ball. Der hob  über den heraus gelaufenen Torwart zum umjubelten 3:3. Ab jetzt kamen die Gastgeber nicht mehr aus ihrer Hälfte heraus. Walther versuchte es aus 20m aber der Torwart war zur Stelle. Eine nächste Aktion wurde wegen vermeintlicher Abseitsstellung abgepfiffen. Den Buschhovenern lief jetzt die Zeit davon.

 

Die vom Schiri angesetzten drei Minuten Nachspielzeit waren schon so gut wie vorbei, da legte sich Mittelfeldakteur Hohengarten noch mal den Ball zur Ecke zurecht. Anlauf, Schuss, Getümmel vorm Tor und der Ball war drin! Wie sich später heraus stellte, wohl ohne weitere Berührung. Das Spiel war aus und drei Punkte in der Tasche der Herthaner!

 

Ein Auftakt nach Maß für die hoffentlich erfolgreiche Rückrunde!

 

 

 

 

Testspielsieg gegen Sonderligisten

SC Volmerhoven-Heidgen - SV Hertha Buschhoven   1:2 (0:0)

 

Zum Abschluss der Wintervorbereitung besiegen die Herthaner  besiegt die A-Jugend des SC Volmershoven-Heidgen, die derzeit den vierten Rang der Sonderliga belegt.

 

Nachdem in den letzten Wochen sämtliche Testspielansetzungen wegen eisiger Temperaturen ausgefallen waren, trat die Schützlinge von Trainergespann Sieger/Sindermann heute bei der Sondergruppenmannschaft von Volmershoven an. Es sollte noch einmal einiges ausprobiert, so dass einige Jungs auf ungewohnten Positionen begannen.

 

Dennoch zeigten die Herthaner von Beginn an ein konzentriertes Spiel und ließen kaum Offensivaktionen des Gegners zu. Der Klassenunterschied einer ganzen Liga war über den kompletten Spielverlauf nicht zu erkennen. Allerdings waren eigene Torchancen in Hälfte eins ebenfalls noch Mangelware.

 

Dies änderte sich nach dem Pausentee, als Julian Brünagel nach schöner Vorlage von Rosario Kaufmann zur Freude der Schwarz-Weißen zur verdienten Führung traf. Die Freude währte leider nicht lange. Quasi im Gegenzug ließ man den Gegner frei Flanken, der nutzte die Chance und traf zum erneuten Ausgleich. Doch die Buschhovener ließen die Köpfe nicht hängen, spielten konzentriert und unterbanden Ballstafetten der Gastgeber. Obwohl diese zwischenzeitlich ein wenig den Druck erhöhten, kamen sie nie zu gefährlichen Torchancen. Stattdessen gewann Buschhoven im Verlauf der Partie wieder mehr Spielanteile und gelangte immer häufiger in den gegnerischen Strafraum.

 

Wenige Minuten vor Ende der Partie belohnte Kapitän Julian Brünagel sein Team für seine Bemühungen. Nachdem sich Jonas Walther über rechts durchgesetzt und den Ball quer vor’s Tor gelegt hatte, ließ er sich nicht zweimal bitten und stellte die Führung wieder her. Es blieb bei dem verdienten 2:1-Sieg für Buschhoven, der Lust auf mehr macht.

 

Am kommenden Samstag um 17:15 Uhr starten die Herthaner in die Rückrunde mit dem Heimspiel gegen den SC Altendorf-Ersdorf.

 

 

 

 

 

 

Deutlicher Sieg zum Abschluss der Hinrunde

Hertha-A-Jugend verabschiedet sich mit einem 6:0 gegen Niederbachem in die Winterpause

 

SV Hertha Buschhoven – SV Niederbachem  6:0 (3:0)

Bei unangenehm eisigen Temperaturen auf dem heimischen Kunstrasenplatz bestritten die Herthaner heute in einer vorgezogenen  Partie ihr letztes Spiel der Hinrunde.  Gegen die Mannschaft aus Niederbachem  - nur drei Punkte hinter den Gastgebern – sollte noch einmal ein Dreier her, um sich ein wenig vom Mittelfeld ab zu setzen.

 

Schon gleich mit dem Anpfiff legten die Schützlinge von Trainerteam Sieger/Sindermann los wie die Feuerwehr: der sofortigen Balleroberung folgte eine Flanke wie aus dem Lehrbuch, die Nils Keller beinahe schon in der 1. Minute zur Führung verwandelt hätte. Stattdessen dauerte es bis zu Minute 10, als Jonas Walther einen Torwartfehler ausnutzen konnte und die zu diesem Zeitpunkt schon hoch verdiente Führung herstellte.

 

Obwohl die Herthaner heute nicht ihren besten Tag hatten, sich immer wieder kleine Fehler einschlichen,  spielten sie sich ein um’s andere Mal  große Chancen heraus  (14. Walther, 15. Kaufmann).  Es dauerte daher auch nicht lange, ehe das Netz der Gäste zum zweiten Mal wackelte. Den Schuss von Walther vom Sechzehner konnte der Torwart zunächst noch abwehren, im Nachschuss traf dann aber Kapitän Julian Brünagel zum 2:0.

 

Auch im Spielverlauf blieb die Hertha drückend überlegen, zu bemängeln war lediglich die Chancenverwertung. Es dauerte bis kurz dem Halbzeitpfiff, ehe Nils Keller nach schöner Flanke von Manheller per Kopf seinen 4. Saisontreffer erzielte.

 

In Hälfte zwei das gleiche Bild: Buschhoven erspielt sich eine Chance nach der anderen, die Gäste schauen nur zu.  Rosario Kaufmann nach schöner Einzelaktion (62.), nochmals Julian Brünagel (76.) sowie der zur Halbzeit eingewechselte Tom Heiliger (87.)  stellten schließlich den hoch verdienten Endstand 6:0 her.

 

Zum Schluss geht an dieser Stelle ein großes Dankeschön an die beiden engagierten Trainer Dirk Sieger und Frank Sindermann. Sie haben es wieder geschafft, aus den Jungs eine Mannschaft zu formen, die diesen Namen verdient. Teamgeist und viel Spaß am Fußball sind der Verdienst der beiden, die immer wieder die richtigen Worte finden, um die Jungs nach Niederlagen zu motivieren, die aber auch nicht mit Lob sparen nach einem verdienten Sieg.

 

 

 

 

 

Sprung in die Spitzengruppe knapp verpasst

Herthaner müssen sich im Spiel gegen den Tabellennachbarn Odendorf mit einem Punkt zufrieden geben

 

Donnerstag, 17.11.16: TuS Odendorf - SV Hertha Buschhoven 1:1 (0:0)

Im vorgezogenen Meisterschaftsspiel der A-Jugend Kreisklasse sahen die Zuschauer unter Flutlicht ein spannenden Fight zwischen zwei Swisttaler Mannschaften – auch in der Liga direkte Nachbarn mit nur einem Punkt Unterschied.

 

Die Gäste hatten sich viel vorgenommen, würden sie doch bei einem Sieg einen Tabellenplatz gut machen und Anschluss an die Spitzenplätze halten. So versuchten sie auch von Beginn an mit spielerischen Mitteln die Kontrolle zu übernehmen und erspielten sich im Verlauf der ersten Hälfte einige gute Einschussmöglichkeiten. Jannik Lütke verfehlte nach ca. 25 Minuten das Gehäuse nur knapp, nachdem er von Neuzugang Rosario Kaufmann bedient worden war.  Dieser hatte nach einem Buschhoven seinerseits die Führung auf dem Kopf, der Ball ging aber knapp über’s Tor. Ein Schuss von Mittelfeldregisseur Hohengarten aus 20m  traff dann sogar die Latte, den Abpraller konnte Tobi Günther leider nicht verwandeln. Die Gastgeber kamen ihrerseits hier und da durch schnell vorgetragene Konter zu Möglichkeiten, es blieb aber bei der torlosen ersten Hälfte.

 

Nach dem Pausentee wechselte Trainer Sieger di Giulio für Lütke.

 

Verwundert mussten die Zuschauer feststellen, dass die Schwarz-Weißen wie ausgewechselt aus der Kabine kamen. Es gelang nur noch wenig, Stockfehler waren vielmehr die Regel und die Odendorfer übernahmen mit zunehmender Spieldauer die Regie. Einige Male war es dem starken Torhüter Manheller zu verdanken, dass es zunächst beim Unentschieden blieb.

 

Dann war es doch die Hertha, die die erste Riesenchance herausspielte: Walther konnte sich am Sechzehner durchsetzen und zielte gegen den Lauf des Torwarts. Doch der hatte spekuliert und parierte glänzend. Erst gut 20 Minuten später gelang es dann besser:  Einen weiten Abschlag des eigenen Torwarts bekam Walther auf den Fuß, ließ den letzten Mann der Odendorfer stehen und drosch den Ball aus spitzem Winkel in die Maschen.

 

Leider währte die Freude nicht lange. Wenige Minuten entschied der Schiri auf direkten Freistoß Odendorf von der Strafraumgrenze. Er hatte ein Übertreten des Sechzehners vom Hertha-Torwart gesehen. Der Odendorfer Gasoyan fackelte nicht lange und verwandelte durch die brüchige Buschhovener Mauer hindurch.

 

Trainer Sieger brachte für die letzten Minuten noch einmal den quirligen Nico Craezer, der sofort für Wirbel in der Odendorfer Abwehr sorgte. Sein Vorstoß über rechts wurde aber foulverdächtig von den Gastgebern unterbunden.

 

So blieb es beim letztendlich gerechten Unentschieden, mit dem die Buschhovener weitherhin den sechsten Rang belegen.

 

 

 

Torreigen gegen Wachtberg

In einem überlegen geführten Spiel fahren die Herthaner die nächsten drei Punkte ein und halten damit Anschluss an die oberen Tabellenränge

 

Samstag, 05.11.16: Hertha Buschhoven - SV Wachtberg  6:0 (5:0)

Nach dem knappen Sieg in der Vorwoche gingen unsere Jungs heute von Beginn an höchst konzentriert zu Werke. Mit gewohnt schönen Spielzügen kombinierte man sich nach vorne und heute gelang auch der "letzte Pass" ein ums andere Mal sehenswert.

Nach einigen vergebenen Chancen dauerte es dennoch bis zur 21. Minute, ehe Innenverteidiger Fabian Brünagel mit einem Freistoß aus 40m über den Innenpfosten das 1:0 markierte. Auch im Anschluss blieben die Gastgeber drückend überlegen und erspielten sich zahlreiche Chancen. Jonas Walther (31., 39., 44.), zweimal sehenswert bedient durch den eingewechselten Nils Keller und Yannick Jaschob erhöhten noch vor der Pause auf 5:0.

 

Nach der Pause das gleiche Bild: Buschhoven spielt erfrischend nach vorne - einziges Manko die Chancenverwertung. Nach knapp zehn Minuten dann der Schock: Kenny Uphoff verdreht sich in einer Zweikampfsituation unglücklich das Knie und schreit auf, die Kniescheibe war heraus gesprungen. Das Spiel wird für ca. 15 Minuten unterbrochen und Kenny muss mit dem RTW ins Krankenhaus gebracht werden. Wir wünschen ihm an dieser Stelle gute Besserung!

 

Der Wiederanpfiff war noch nicht verklungen, da gelang Walther der nächste Treffer nach schöner Freistoßvorlage von Fabian Brünagel. Bis zum Spielende wurden noch einige weitere Möglichkeiten erspielt, es blieb aber beim 6:0 Sieg. Ein Lob geht dabei an Philipp Tschierswitz, der für den fehlenden Stammtorhüter einsprang und den Kasten der Hertha sauber hielt.

 

Buschhoven liegt nach diesem Spiel an Platz 6 - nur 4 Punkte vom Spitzenreiter Oberkassel entfernt.


Sieg in letzter Minute

Mit Kampfgeist und mannschaftlicher Geschlossenheit fährt die Buschhovener A-Jugend einen verdienten Dreier gegen den FC Rheinbach ein.

 

Samstag, 29.10.16: Hertha Buschhoven - SG 1. FC Rheinbach 3:2 (1:1)

Die Gastgeber begannen zunächst leicht überlegen und hatten bereits in den ersten Minuten Chancen durch Walther und Keller, die aber nicht genutzt werden konnten. So fiel zur Überaschung aller das erste Tor für die Gäste aus Rheinbach, die quasi aus dem Nichts nach einem schnellen Konter und einem Sonntagsschuss aus 25 Metern in Führung gingen.

Die Schwarz-Weißen ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken und erhöhten den Druck. Immer wieder wurden gute Möglichkeiten heraus gespielt. So verpasste Heiliger nach einer Buschhovener Ecke nur knapp das Leder, Kapitän Brünagel und Sommerneuzugang Walther köpften am Tor vorbei.

Erst mit dem Halbzeitpfiff gelang dann doch der ersehnte Ausgleich. Nachdem sich Hohengarten und Brünagel sehenswert über rechts durchgesetzt hatten und Hohengarten eine mustergültige Flanke gelang, musste Walther die Kugel nur noch in die Maschen schieben.

 

Die zweite Hälfte begann ähnlich: Buschhoven war das technisch bessere und spielbestimmende Team, die Gäste setzten aber immer wieder mit gefährlichen Kontern Nadelstiche. Nach weiteren Großchancen durch Jaschob und Walther, konnte Hohengarten dann vom Sechzehner aus den Gästetorwart überwinden, der den stramm geschossenen Schuss nicht festhalten konnte.

 

Ein Freistoß in der 65. Minute hätte dann beinahe bereits zur Vorentscheidung geführt, aber der Rheinbacher Keeper konnte den Ball an den Pfosten lenken. Auch einen Kopfball vom stark aufspielenden Nils Keller kurz darauf klärte der Torwart auf der Linie. So blieb es trotz Überlegenheit der Hertha spannend. Und dann kam es, wie es kommen musste, wenn man seine Chancen nicht nutzt: Nach eigener Ecke spielen die Buschhovener den Ball nachlässig nach hinten, ein Rheinbacher Spieler erobert den Ball und trifft zum 2:2. Noch 4 Minuten zu spielen!

 

Die Buschhovener warfen nochmal alles in die Waagschale. Sie wollten hier die drei Punkte holen! Und tatsächlich konnte sich Tobi Günther noch einmal auf der rechen Seite durchsetzen. Seine Flanke erreichte den erst kurz zuvor eingewechselten Wolber, der zur Erlösung aller den alten Abstand wieder herstellte - eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit.

 

Es blieb beim verdienten 3:2. Ein Lob an das Team, das sich zwar noch einmal unnötig in Schwierigkeiten gebracht hatte, dann aber nicht aufgab und durch eine geschlossene Mannschaftsleistung doch noch den Sieg einfahren konnte.